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2 Monate ohne Pille

Willkommen im 2. Zyklus postpill!

Meine erste Periode nach Absetzen der Pille kam pünktlich nach einem 28-Tage Zyklus. Sie war von der Länge und der Intensität her vergleichbar mit meinen Abbruchsblutungen unter der Pille. Pünktlich zu meiner Periode wurde ich allerdings auch krank, eine richtige Erkältung, die mich nochmals ans Bett fesselte.

Nachdem ich soweit erkältungstechnisch wieder gesund war, gingen meine hormonellen Probleme jedoch weiter. Ich hatte 2 Zusammenbrüche. Ich weiß nicht, ob sie nervlich oder psychisch waren, oder ob es Angst- oder Panikattacken waren - ich kenne mich mit soetwas einfach nicht aus. Ich war unterwegs in der Stadt, mir wurde schwindelig und schlecht, ich fühlte mich unwohl und hatte zeitweise das Gefühl, nicht richtig anwesend zu sein. Ich hatte Angst, umzukippen und fing an zu weinen. Dazu hatte ich eine Art Ohrensausen, wodurch alle Geräusche unangenehm laut erschienen. Ich weiß nicht mehr so richtig, wie ich überhaupt nach Hause gekommen bin. Nach 2-3 Stunden Ruhe verschwanden die Symptome dann endlich wieder. Einen ähnlichen Anfall hatte ich 2 Wochen später zu Hause beim Essen noch einmal. Zwischendurch war mir immer wieder schwindelig, ich hatte Kopfschmerzen, mir war schlecht und ich fühlte mich einfach nicht ganz fit auf den Beinen. Zeitweise hatte ich zudem den Verdacht, an Migräne zu leiden.

Ich ging also zu einem anderen Hausarzt, der endlich die Hormone als Ursache meiner Beschwerden nicht mehr ausschloss, jedoch anderweitige Probleme auch ausschließen wollte. Also bekam ich einen Termin beim HNO (wegen des Ohrensausens und des Schwindels), beim Kardiologen (Langzeit-KG wegen des Schwindels) und zusätzlich wurde nochmals mein Blut untersucht. Aber alle Untersuchungen verliefen ergebnislos.

Zudem hatte ich meinen Termin bei einer Endokrinologin, die meinen Hormonstatus durch eine Blutabnahme untersuchen wollte. Leider war ich mit meinem Besuch bei ihr nicht sehr zufrieden. Sie spielte den Zusammenhang zwischen hormonellen Problemen und der Pille sehr herunter, was mich ziemlich an mir selbst zweifeln lies. Auch das Ergebnis der Blutentnahme spielte sie gekonnt herunter, obwohl ich dann in anderen Foren lesen durfte, dass meine Ergebnisse alles andere als gut seien, was jedoch auch am Absetzen der Pille liegen könne. Eine Entnahme zur Kontrolle der Homonwerte sei bestenfalls 6 Monate nach Absetzen der Pille sinnvoll. Ich überlegte sogar schon, zu einem Psychiater zu gehen, damit er irgendein Problem aus mir rauskitzelt, das es zu bearbeiten gibt, damit es mir endlich besser geht. 

Ich war immer noch ziemlich sensibel und habe oft grundlos geweint und ich war vor allen Dingen kaum noch belastbar. Ich habe darauf geachtet, dass ich trotz der Schlappheit jeden Tag wenigstens ein bisschen vor die Tür gehe. Aber oftmals war ich danach auch vollkommen erschöpft und habe erstmal ein wenig Ruhe oder sogar Schlaf gebraucht.

Meine allgemeine Stimmung sah folgendermaßen aus:

------_*******---__-*--*****--

* = gut
- = mittel
_ = schlecht 

20.9.15 16:53

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